🌱 100% 有机——每天用爱制作

🏰 Konrad-Broßwitz-Str. 3, 60487 Frankfurt am Main

🚚 美因河畔法兰克福配送

📦 下单截止:前一天下午 2 点

📦 Nächster verfügbarer Bestelltag: Donnerstag, 24. September


购物车 0

Herzlichen Glückwunsch! Deine Bestellung ist für den kostenlosen Versand qualifiziert. 还差 €69 即可享受法兰克福免费配送。
Sorry, sieht so aus, als hätten wir nicht genug von diesem Produkt.

Kombinieren mit
Zwischensumme Kostenlos
Versand, Mehrwertsteuer und Rabattcodes werden an der Kasse berechnet

Dein Warenkorb ist derzeit leer.

Mama isst mit: Warum dein Essverhalten dein Kind prägt

Verfasst von: Theresa Wenz

Mama isst mit: Warum dein eigenes Essverhalten wichtiger ist als der perfekte Kinderteller

In diesem Artikel

  • Kinder lernen Essen durch Beobachtung
  • Gemeinsam essen ist mehr als nur eine Mahlzeit
  • „Mama darf das nicht“ – warum Verbote schwierig sein können
  • Auch Gemüse muss nicht ständig „aufgegessen“ werden
  • Was Kinder von unseren Portionsgrößen lernen
  • Und was, wenn ich selbst kein perfektes Essverhalten habe?
  • Dein Kind braucht keinen perfekten Teller – sondern ein gutes Essensumfeld
  • Mein Tipp für deinen Familienalltag

Einleitung

Als Mama möchtest du natürlich, dass dein Kind gesund isst. Du achtest auf Gemüse, Obst und möglichst wenig Zucker. Schnell entsteht dabei das Gefühl, der „perfekte Kinderteller“ sei entscheidend.

Aber eine Sache wird leicht unterschätzt:

Dein Kind lernt Essen nicht nur über das, was auf seinem Teller liegt. Es lernt vor allem über dich.

Kinder beobachten, was wir essen, wie wir darüber sprechen und wie wir mit Essen umgehen. Dein eigenes Essverhalten kann deshalb langfristig einen größeren Einfluss haben als der perfekte Teller.

Kinder lernen Essen durch Beobachtung

Kinder orientieren sich stark an ihren Eltern. Sie beobachten, was andere essen, und entwickeln daraus ihre eigenen Vorlieben und Gewohnheiten.

Wenn Mama selbstverständlich Gemüse isst und ihr Essen genießt, wird Essen als etwas Normales und Positives erlebt.

Wenn Mama dagegen sagt: „Das darf ich nicht essen“ oder „Ich habe heute schon zu viel gegessen“, lernt das Kind ebenfalls: Essen muss kontrolliert werden und bestimmte Lebensmittel sind „schlecht“.

Das bedeutet nicht, dass du bei jeder Mahlzeit perfekt sein musst. Ganz im Gegenteil.

Es geht nicht darum, deinem Kind eine perfekte Ernährung vorzuleben. Es geht darum, ihm eine entspannte Beziehung zum Essen zu zeigen.

Gemeinsam essen ist mehr als nur eine Mahlzeit

Gemeinsame Mahlzeiten sind für Kinder ein wichtiger Lernort. Sie sehen, was andere essen, welche Lebensmittel dazugehören und dass jeder Mensch unterschiedliche Mengen braucht.

Vor allem erleben sie, dass man essen darf, wenn man Hunger hat – und aufhören darf, wenn man satt ist.

Ich darf auf meinen Körper hören.

Das ist eine Fähigkeit, die wir Kindern nicht mühsam beibringen müssen. Wir sollten vielmehr darauf achten, sie ihnen nicht abzutrainieren.

„Mama darf das nicht“ – warum Verbote schwierig sein können

Vielleicht möchtest du dich selbst gesünder ernähren und sagst deshalb:

„Nein, ich esse keine Schokolade.“

Oder:

„Das darf ich heute nicht.“

Natürlich darfst du bestimmte Lebensmittel seltener essen. Problematisch wird es, wenn Lebensmittel ständig in „gut“ und „schlecht“ eingeteilt werden.

Denn diese Bewertung übernehmen Kinder schnell.

Besser kann eine neutrale Sprache sein:

„Ich habe gerade Lust auf ein Stück Schokolade.“

Oder:

„Die Schokolade schmeckt mir, und ich genieße sie gerade.“

Damit zeigst du: Süßigkeiten dürfen Teil einer normalen Ernährung sein – ohne dass sie etwas Verbotenes sind.

Auch Gemüse muss nicht ständig „aufgegessen“ werden

Natürlich möchtest du, dass dein Kind Gemüse kennenlernt. Dein eigenes Verhalten ist dabei oft wirkungsvoller als Überredung.

Wenn du selbst Gemüse isst und es selbstverständlich auf deinen Teller legst, bekommt dein Kind immer wieder die Möglichkeit, es kennenzulernen.

Und ja: Vielleicht isst dein Kind heute trotzdem nur die Nudeln.

Das ist okay. Kinder brauchen häufig viele Kontakte mit einem Lebensmittel, bevor sie es akzeptieren.

Du entscheidest, was angeboten wird. Dein Kind darf mitentscheiden, ob und wie viel es davon isst.

Was Kinder von unseren Portionsgrößen lernen

Auch unsere Sprache über Portionen wird beobachtet.

Wenn Mama sagt:

„Das ist aber eine riesige Portion.“

„Ich darf nicht so viel essen.“

„Ich muss abnehmen.“

…kann ein Kind lernen, dass Essen kontrolliert werden muss.

Du kannst deine Sprache verändern:

Statt: „Das ist zu viel für mich.“

eher: „Ich habe jetzt genug gegessen.“

Statt: „Ich darf keinen Nachtisch mehr essen.“

eher: „Ich bin gerade satt und möchte deshalb keinen Nachtisch.“

Der Unterschied wirkt klein – vermittelt aber eine wichtige Botschaft:

Nicht: Ich muss mich kontrollieren.

Sondern: Ich nehme meinen Körper wahr und treffe eine Entscheidung.

Und was, wenn ich selbst kein perfektes Essverhalten habe?

Dann ist das vielleicht sogar eine gute Nachricht.

Dein Kind braucht keine perfekte Mama. Du darfst Pizza essen, Schokolade genießen oder an einem stressigen Tag etwas Schnelles auf den Tisch stellen.

Gesundes Essverhalten bedeutet nicht Perfektion.

Es bedeutet, dass ausgewogene Ernährung grundsätzlich ihren Platz hat – und Genuss, Flexibilität und weniger perfekte Tage dazugehören.

Heute gab es vielleicht Pommes. Morgen gibt es wieder Gemüse. Heute hattest du Lust auf Schokolade. Das macht den Tag nicht automatisch „ungesund“.

Genau diese Flexibilität ist ein wertvolles Vorbild.

Dein Kind braucht keinen perfekten Teller – sondern ein gutes Essensumfeld

Nicht jede Mahlzeit muss dazu dienen, dein Kind möglichst optimal mit Nährstoffen zu versorgen.

Jede Mahlzeit ist auch eine Gelegenheit zu lernen.

Hunger wahrzunehmen, Sättigung zu spüren, neue Lebensmittel kennenzulernen, gemeinsam zu essen und Genuss zu erleben.

Du musst dein Kind nicht zum gesunden Essen bringen.

Du kannst ihm zeigen, wie sich eine entspannte Beziehung zum Essen anfühlt.

Mein Tipp für deinen Familienalltag

Frag dich bei der nächsten Mahlzeit nicht nur:

„Hat mein Kind heute genug Gemüse gegessen?“

Sondern auch:

„Was erlebt mein Kind gerade über mich und meinen Umgang mit Essen?“

  • Esse ich selbst mit?
  • Spreche ich wertschätzend über Lebensmittel?
  • Darf ich genießen?
  • Höre ich auf meinen Hunger?
  • Akzeptiere ich, wenn mein Kind satt ist?

Denn am Ende geht es nicht darum, den perfekten Kinderteller zu kreieren.

Es geht darum, Kindern einen guten inneren Kompass für Essen mitzugeben.

Du möchtest mehr erfahren?

Für weitere Inspirationen rund um Ernährung oder für ein persönliches Coaching bzw. eine individuelle Analyse besucht gerne meine Website www.theresa-wenz.de oder bucht ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Eure Theresa – Ernährungsberaterin aus Leidenschaft

Wichtige Anmerkung

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Ernährungs- oder Erziehungsberatung. Bei Fragen zum Essverhalten deines Kindes wende dich an eine Fachperson deines Vertrauens.

Autor: Theresa Wenz

Theresa Wenz ist Ernährungsberaterin aus Leidenschaft und begleitet Familien dabei, eine entspannte, gesunde Beziehung zum Essen zu entwickeln. Sie bietet persönliches Coaching und individuelle Analysen an. Mehr Inspiration rund um Ernährung sowie ein kostenloses Kennenlerngespräch gibt es auf ihrer Website theresa-wenz.de.


Kommentar hinterlassen